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21.08.2018 Dienstag Aktuell hohes Interesse der Medien an Wasserrettung

Auch bei extremem Niedrigwasser ist die DLRG an ihrem Element vor Ort

Filmaufnahmen auf dem Rhein

Aufgrund der aktuellen langanhaltenden Wärme und Trockenheit reizt es, in Gewässer aller Art zu springen, um sich Abkühlung zu verschaffen. Die Schattenseite dieses verständlichen Wunsches ist, dass in diesem Sommer bereits eine erschreckend hohe Anzahl Menschen ertrunken ist.

Dies nahm das ZDF zum Anlass, in einer Sendung für Kinder über praktische Tipps zur Rettung Ertrinkender zu berichten. Dazu wurden durch den Leiter Ausbildung und Einsatz der DLRG Andernach, Michael Seimetz, theoretische Hinweise gegeben und gleichzeitig in einem kurzen Film im Andernacher Freibad praktische Übungen vorgeführt, die auch die in diesen Dingen wenig geübte Reporterin auszuführen versuchte. Hierbei stellte sich heraus, wie wichtig das regelmäßige Training der ehrenamtlichen Rettungsschwimmer ist.

Im Rahmen einer anderen Berichterstattung wollte ein Reporter prüfen, wie gefährlich das Schwimmen im Rhein tatsächlich ist. Da er sich dabei nicht gefährden und keinen Alarm auslösen wollte, wandte er sich an die DLRG-Ortsgruppe Andernach, die in Abstimmung mit der Wasserschutzpolizei und der Rettungsleitstelle die Möglichkeit zu diesem Selbstversuch einräumte.

Auch hier stellte sich ein nach eigenen Angaben mittelmäßiger Schwimmer der Herausforderung. Er wurde durch die DLRG mit einem tragenden und leicht wärmenden Neoprenanzug ausgestattet. Die Rheinquerung gelang gefahrlos, allerdings unter Nutzung aller technischen Möglichkeiten, um dem Schiffsverkehr nicht in den Weg zu schwimmen. Der Reporter konnte sich von der erheblichen Strömung überzeugen, war aber binnen kurzer Zeit auf der rechten Rheinseite in Leutesdorf. Demgegenüber war das Abtreiben um mehrere Kilometer erwartet worden.

Das Unternehmen war für die Wasserretter dadurch kompliziert, dass das Boot unter den derzeitigen Bedingungen nur mit viel Mühe ins Wasser gebracht werden konnte. Die Rampe am sogenannten „Kleinen Deutschen Eck“ in Andernach wurde bereits von der Stadt mit Beton verlängert, jedoch war auch dies beim jetzigen Wasserstand nicht mehr ausreichend. Der Bootsanhänger musste über eine improvisierte Rampe aus zwei schmalen Metallstreifen bugsiert werden. Wie üblich standen ausreichend helfende Hände seitens der DLRG-Ortsgruppe zur Verfügung.

Somit konnten die Medienvertreter sich von den alltäglichen Unwägbarkeiten der Lebensretter ein Bild machen. Nebenbei bemerkten sie, dass in Andernach im Gegensatz zu anderen Kommunen in die öffentlichen Bäder investiert wird, so dass sowohl Möglichkeiten zum Schwimmenlernen gegeben sind als auch sichere Bademöglichkeiten für alle Wasserratten abseits des Rheins existieren.

Kategorie(n)
Einsatzgruppe

Von: Vera Döhner

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