Neuigkeiten

News als RSS-Feed:  


19.05.2019 Sonntag  Training bei 17°C Wassertemperatur

Training für den Ernstfall: Damit jeder Griff sitzt, üben die Mitglieder der Einsatzgruppe regelmäßig.

Ein Schwerpunkt des Übungstages: Die Zusammenarbeit zwischen Strömungsretter und Boot.

DLRG bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten

ANDERNACH. Anfang des Monats Mai bot sich den Passanten am Andernacher Rheinufer und den Fahrgästen auf den passierenden Ausflugsschiffen die eine oder andere filmreife Showeinlage. Grund dafür war der Übungstag des Einsatzteams der DLRG Ortsgruppe Andernach, zu dem sich mehr als 30 Mitglieder auf und im Rhein eingefunden haben. „Den 1. Mai nutzen wir seit fast zehn Jahren als Trainingstag“, erklärte Michael Seimetz, Leiter Einsatz und Ausbildung. Auf dem Plan standen unter anderem die Einweisung in das neue Mehrzweckboot Bäckerjung, die praktische Ausbildung auf allen drei zu Wasser gelassenen Booten sowie die Vertiefung der verschiedenen Techniken der Strömungsretter.

Vor ein paar Jahren entstand dieser Übungs- und Trainingstag aus der Idee heraus, den Spezialkräften der Einsatzgruppe die Arbeit der jeweils anderen Ressorts näher zu bringen. Neben den allgemein bekannten Rettungsschwimmern, die sich in die Fluten stürzen um Ertrinkende zu retten, gibt es noch eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten bei der DLRG. Neben den Strömungsrettern finden sich Bootsführer, Funker, Sonartechniker, Taucher, Sanitäter, Kraftfahrer und die kreativen Köpfe des Teams der Realistischen Unfall und Notfall Darstellung (RUND) in den Reihen der tatkräftigen Ehrenamtlichen. Bei so viel Manpower ist ein reibungsloser Ablauf bei der zwingend notwendigen Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen nicht selbstverständlich. Damit das Lebenretten nicht an organisatorischen und logistischen Hürden scheitert, werden die Abläufe für den Einsatzfall immer wieder trainiert und optimiert.

Einen besonderen Status genießen die Mitglieder des Jugendeinsatzteams, kurz JET genannt. „Aktuell haben wir 14 Jetis“, erläuterte Seimetz. Bei den Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren handele es sich im Grunde um Anwärter. Während der Ausbildungseinheiten, die einmal im Monat stattfinden, werden die Lebensretter von Morgen spielerisch an das Einsatzgeschehen herangeführt. Sechs Ausbilder geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen in Wetter-, Boots- und Knotenkunde, Funken und Schwimmen in der Strömung in Theorie und Praxis an ihre Schützlinge weiter. Mit 16 Jahren werden die Nachwuchskräfte nach erfolgreicher Prüfung in den aktiven Rettungsdienst aufgenommen und können das Erlernte im Einsatz mit den KollegenInnen anwenden und im besten Fall Leben retten.

Kategorie(n)
Einsatzgruppe

Von: Claudia Dietrich

zurück zur News-Übersicht
E-Mail an Claudia Dietrich:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Groß- und Kleinschreibung muss nicht beachtet werden.
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden