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15.07.2019 Montag  Rettungseinsatz in 35 Metern Tiefe

Wasserretter im Vulkanschlund: Der Nickenicher Sattel mit seinen geografischen Gegebenheiten stellte sich als ein hervorragendes Trainingsgebiet für die Vertiefung und die Erweiterung der Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Seiltechnik heraus.

DLRG Andernach trainiert im Vulkanschlund

ANDERNACH. Im Juni trafen sich die Strömungsretter der DLRG Ortsgruppe Andernach zu einer Trainingseinheit fernab vom vertrauten Element Wasser. Ort des Geschehens war der Nickenicher Sattel, ein Basaltschichtvulkan auf dem Gelände der Rheinischen Provinzal-Basalt- und Lavawerke (RPBL), in Nickenich. Der Krater mit seinem 35 Meter tiefen Schlund bot den Rettungsspezialisten ideale Voraussetzungen dafür, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der weiterführenden Seiltechnik im absturzgefährdeten Bereich zu vertiefen und zu erweitern. Thorsten Kath, Technischer Betriebsleiter der RPBL, begleitete die Gruppe und verfolgte die Übung mit großem Interesse.

Ein Teil des Teams seilte sich vom Kraterrand in den Vulkanschlund ab und traf Vorbereitungen für die Installation eines Schrägseils. „Diese Technik findet Anwendung, um Material und Personen in schwer zugänglichem Gelände mit Höhendifferenz und oder schwer überwindbaren Hindernissen zu transportieren und wenn aufgrund der Gegebenheiten keine klassische Rettung durchgeführt werden kann“, erklärte Marco Vogt, Referent Strömungsrettung der DLRG OG Andernach, der diese Trainingseinheit in seiner Funktion als Ausbilder Strömungsrettungstechniker geleitet hat.

„Das Training in diesem Gelände ist eine Bereicherung für das gesamte Team“, resümierte Vogt. Die Eindrücke und Erfahrungen aus dieser Übungseinheit hätten einen wertvollen Beitrag zur Qualifikation der Lebensretter geleistet. Darüber war er sich mit seinen Kameraden schnell einig. Eine Wiederholung wäre demnach erstrebenswert.

Kategorie(n)
Einsatzgruppe

Von: Claudia Dietrich, Marco Vogt

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