Die Sonargruppe der DLRG Andernach

Die Sonargruppe bei der Arbeit

Der DLRG Andernach steht seit Anfang 2014 ein leistungsfähiges Sidescan Sonar der Marke "Lowrance" zur Verfügung. Ausgerüstet mit Sonar- und "Structure Scan"-Geber kann dieses Gerät beeindruckende Bilder der Unterwasserwelt liefern und gibt uns die Möglichkeit, Objekte unter Wasser zu orten und zu markieren.

Das siebenköpfige Team der DLRG Andernach unter der Leitung von Holger Breuch bildet sich kontinuierlich fort. Das Gerät kann sowohl zur Objekt- als auch zur Personensuche verwendet werden.

gesunkenes KFZ im Rhein
Taucher suchen geortetes KFZ
Quaderförmige Objekte im Rhein


Was ist Side-Scan-Sonar

Das Seitensichtsonar (englisch side-scan sonar, Sonar: SOund Navigation And Ranging, Kurzform: SSS) ist eine auf Schall basierende Technik zur Ortung und Klassifizierung von Objekten im Wasser oder auf dem Grund von Gewässern jeder Art. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Es wird sowohl im militärischen Bereich (U-Bootjagd, Minenortung etc.) als auch in der Wissenschaft (Biologie, Geologie, Unterwasser-Archäologie) und im privaten Bereich (Schifffahrt allgemein, Fischerei) eingesetzt, Rettungsorganisationen verwenden hochauflösende Sonar-Systeme zur Ortung Ertrunkener.

Mit Side-Scan Sonar können Objekte geortet werden, die mit optischen Mitteln in trübem Wasser nicht aufzufinden sind. Die Frequenzen, mit denen Sidescan-Sonare betrieben werden, bewegen sich zwischen 6,5 kHz und 1 MHz, die Reichweite kann zwischen wenigen Metern und 60 km betragen, und die Auflösung reicht von wenigen Zentimetern bis zu 60 m. Wie bei allen auf der Emission von Wellen basierten Systemen (Radar/Bodenradar, Lidar) gilt auch für Sonar-Systeme der Zusammenhang zwischen Frequenz, Auflösung und Reichweite: höhere Frequenzen bringen eine bessere Auflösung bei einer geringeren Reichweite. Viele moderne Systeme können deshalb mit verschiedenen Frequenzen betrieben werden, um sie möglichst vielseitig einsetzen zu können.

Quelle: Wikipedia

Mofetten im Laacher See
Taucher überprüfen Fundstellen
Fischerreuse, befestigt unter Wasser

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Für Fragen zur Technik oder Anfragen zur Sonarsuche wenden Sie sich an:
sonar@andernach.dlrg.de
oder
einsatz@andernach.dlrg.de

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